PLANET

Nachdem Milliarden von Menschen über so viele Jahre hinweg unserem Planeten geschadet haben, muss nun etwas geschehen, um diese Schäden zu revidieren. Deshalb haben wir uns mit Bags of EthicsTM zum Ziel gesetzt, sowohl in unserem Unternehmen als auch in unserem Leben eine positive Veränderung zu bewirken, indem wir Einwegplastik, unseren Kohlenstoffausstoß sowie nicht recycelbaren Abfall reduzieren.

Einwegplastik

Eine sehr wichtiger Schritt für eine grünere Zukunft ist die Reduktion von Einwegplasitk.

Täglich landen etwa 8 Millionen Plastikteile in unseren Meeren, was bedeutet, dass aktuell ca. 5,25 Trilliarden Mikro- und Makroplastikteile in den Ozeanen umherschwimmen[1]. Die größte Gefahr von Plastik ist, dass es sich niemals vollständig zersetzt, es zerfällt lediglich in kleinere und kleinere Bestandteile – Mikroplastik. All diese Bestandteile enden in unserem Grundwasser, unseren Flüssen, Kanälen und Meeren. Nachdem mehr as zwei Drittel der Erde von Wasser, das Tausende von Arten beheimatet bedeckt sind, stellt Plastik die größte Gefahr für diesen Lebensraum dar. Jedes Jahr enden 12 Millionen Tonnen Plastik in unseren Meeren, das bedeutet eine volle Müllwagenladung pro Minute[2], schadet Plastik unserem Planeten auf jede erdenkliche Weise.

planet wind mill
plastic in ocean
save our planet

Große Plastikteile werden von Meeresbewohnern wie Seerobben, Schildkröten, Delfinen und Vögeln häufig mit Nahrung verwechselt, was zu Erstickung führen kann und damit eine lebensbedrohliche Gefahr darstellt. Eine weitere Gefahr stellen Teile wie Ringe von Plastikflaschen dar, worin sich Tiere verfangen und folglich ertrinken oder Panzer von neugschlüpften Schildkröten dauerhaft verformt.
Mikroplastik hingegen endet häufig im Verdauungstrackt der Meeresbewohner und wirkt sich so ebenfalls lebensbedrohlich auf deren Gesundheit aus. Daneben hindert es die Fortpflanzung, da Plastik Chemikalien enthält, die Hormone ausschalten.
Im Internet finden sich zahlreiche Fotos von toten Seevögeln, deren Magen voll von Plasitk ist, was jedoch häufig unterschätzt wird ist, dass Plastik nicht nur den Meeresbewohnern schadet, sondern dadurch auch folglich auf unseren Tellern landet. Die unsichtbaren winzigen Plastikteile landen somit auch wieder in den Körpern derer, die diese produziert haben. Bisher gibt es noch keine ausreichende Forschung, inwiefern sich Mikroplastik auf die Gesundheit von Menschen auswirkt und in welchem Ausmaß dieses unsere Körper schädigt.
Eine effective Lösung zur Reduktion von Einwegplastik ist demnach die Verwendung einer wiederverwendbaren Tasche. All unsere Taschen können über 5.000 Mal verwendet werden und sind überweigend 100% biologisch abbaubar. Demnach können Sie mit nur einem Jutebeutel die Verwendung von 5.000 Plastiktüten verhindern und damit bereits in kleinem Ausmaß eine große Veränderung bewirken und Meeresplastik den Kampf ansagen.

[1] Surfers Against Sewage

[2] Green Peace

Unseren Planeten unterstützen

Während Einwegplastik die größte Gefahr für unsere Meere darstellt, gibt noch viele weitere menschliche Gewohnheiten, die einen dramatischen Effekt auf den Planeten haben. Seit Jahren wird uns gesagt, dass wir den Kohlenstoffausstoß reduzieren müssen – doch wir haben einen neuen kritischen Punkt erreicht. Es wird eine Erderwärmung von 2,5-10 Grad im nächsten Jahrhundert vorausgesagt[1], weshalb wir nun schnell handeln müssen, um die dramatischen Auswirkungen, wie Eisschmelzen und Welthunger zu verhindern. Bei Bags of EthicsTM tun wir alles, um unseren CO2-Ausstoß gering zu halten: Dazu gehört eine minimale Stromverwendung sowie Lieferungen per See- anstatt Luftfracht, wenn möglich.

Zudem verwenden wir Global Organic Textile Standard (GOTS) Baumwolle. Das bedeutet, dass Baumwollbauern keine Pestizide verwendet, die Nitrate enthalten – Nitrate gelangen schnell ins Grundwasser mit dramatischen Auswirkungen auf die Artenvielfalt, Boden und Gesundheit. Daneben verwenden wir REACH-konforme, ungiftige Farbstoffe und Färbemittel. REACH ist eine Regulierung der Europäischen Union, die zum Schutz der Gesundheit und Umwelt eingeführt wurde. Sie fördert zudem alternative Testmöglichkeiten giftiger Substanzen, um Tierversuche zu reduzieren.

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In unseren Büros in London und Indien arbeiten wir als Team daran, sowohl bei der Arbeit als auch zuhause so nachhaltig wie möglich zu agieren. Wir senden regelmäßig Info-Mails zur Reduktion von Einwegplastik und Förderung von Recycling im Büro. Zudem haben wir jeden Mittwoch ein Team-Lunch, wodurch wir Essens- und Verpackungsabfälle reduzieren und gleichzeitig das Teamgefühl bei einer umweltfreundlichen Mahlzeit zu stärken.

Wir arbeiten stets an neuen umweltfreundlichen, nachhaltigen Methoden, suchen nach weiteren biologisch abbaubaren Stoffen, Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu rediuzieren sowie Wegen, weitere Menschen über die positiven Auswirkungen kleiner Veränderungen zu unterrichten.

[1] IPCC 2007, Summary for Policymakers, in Climate Change 2007: Impacts, Adaptation and Vulnerability. Contribution of Working Group II to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Cambridge University Press, Cambridge, UK, p. 17.